Mit dem Titel „310 Tonnen Gift- und Sondermüll“ macht der Artikel aus dem W&O vom 24.2.2009 auf sich aufmerksam. Der Artikel Informiert die Leser über die Entsorgung des Sondermülls. Dieser Betrug in Tonnen gerechnet etwa gleich viel wie in den letzten Jahren. Rund 2/3 davon stammt aus privaten Haushalten. Zudem wird auf die Wichtigkeit hingewiesen, den Abfall zu trennen.
Der Artikel soll die Leute animieren so weiter zu machen. Ich halte es für sehr wichtig den Leuten von Zeit zu Zeit solche Ergebnisse zu präsentieren. Dadurch wird erkannt, dass die vielleicht manchmal mühsame Trennung doch etwas bringt. Wenn es jeder macht und sich jeder Mühe gibt, kommen auch solche Zahlen wie 310 Tonnen zustande. Den Leuten wird im Gleichen Atemzug auch wieder eingetrichtert wie wichtig dieses Verhalten ist und dass man sich auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen kann, denn die Umwelt ist darauf angewiesen.
Der Plastiksack ist out – SO IST ES. Der Artikel vom 23.2.2009 beschreibt das Ende des Plastiksacks. Viele Länder machen es uns bereits vor, denn in Ländern wie Bangladesch, Taiwan, China, Frankreich, Australien…. sind die Plastiksäcke bereits ganz oder teilweise verboten. Diesbezüglich kann nicht nur mit dem Umweltschutz argumentiert werden. Natürlich bei der Verbrennung wird Dioxin freigesetzt und zur Herstellung braucht man Erdöl. Jetzt ist zu bedenken, dass ein Plastiksack im Durchschnitt nur 25min im Gebrauch ist – eigentlich unglaublich. In Bangladesch zum Beispiel verstopfen die Säcke die Kanalisation, Ruanda werden sie in Regenzeiten zu Brutstätten für Moskitos – was so ein 25min-im-Gebrauch-Sack alles anrichten kann!
Der Genfer Migros macht es vor. Seit Anfang Monat müssen sich die Konsumenten umstellen, der Gratis-Plastiksack hinter der Kasse ist fort.
Auch dieser Artikel hat mit der heutigen Wegwerfgesellschaft zu tun. Ich halte dies für eine sehr gute Möglichkeit, in die Nachhaltigkeit zu investieren. Denn einen Sack von zu Hause mit zu nehmen, oder eine robustere Einkaufstasche (die jetzt überall in Migros und Coop für wenig Geld zu erhalten sind) zu kaufen ist kein Problem.
Ich habe mir noch nie Gedanken über die Lebensdauer eines Plastiksacks gemacht, aber für 25min die ganze Prozedur der Herstellung und der Verbrennung, da geht auch bei mir die Rechnung nicht ganz auf.
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