Montag, 11. Mai 2009
Noch einige Bemerkungen zu Ihren Blogeinträgen der letzen Wochen. Der Post-it-Zettel hat Ihnen geholfen, aufmerksam die eine oder andere gewohnte Tätigkeit im Alltag zu vollziehen. V.a. die Organisation der eigenen Mobilität und die Verwendung von Wasser und Strom ist Ihnen ins Bewusstsein gekommen. Eine besonders gute Bemerkung zum Thema Achtsamkeit habe ich in einem Ihrer Bogs gelesen: Achtsam sein bedeutet auch aufmerksam sein für das Verborgene und die Vielfalt der täglichen Beschäftigungen und Begegnungen. Vielleicht benutzen Sie ja diese Methode mit den Post-it-Zetteln irgendwann wieder, um für einige Zeit eine alltägliche Tätigkeit ganz bewusst zu vollziehen.
Ein Hinweis auf eine Homepage, die die Vernetzheit der Produkte und den alltäglichen Konsum aufzeigt, evtl. sogar steuern kann: www.codecheck.ch (lässt sich sogar aufs Handy laden). Sie haben die Möglichkeit damit jedes Produkt, das Sie einkaufen, auf seine Nachhaltigkeit – auch die gesundheitlichen Aspekte hin – zu prüfen. Vielleicht lohnt es sich, Produkte die Sie gewohnheitsmässig regelmässig konsumieren einmal zu prüfen und evtl. auf Alternativen umzusteigen.
Freundliche Grüsse und einen guten Abschluss des Semesters wünscht, Michael Zahner
Hol und Bring Aktion an der PHSG
Wie erging es uns bei der Auswahl der mitgebrachten Gegenstände?
Es ist uns nicht allzu schwer gefallen, doch trotzdem war es schwierig einzuschätzen was man weggeben könnte und was nicht.
Nach welchen Kriterien wählten wir unsere Gegenstände aus?
Ein Gegenstand, der noch funktioniert und für andere gebräuchlich sein könnte. Es sollte von daher auch kein "Ramsch" sein und für uns nicht mehr von grosser Bedeutung.
Nahmen wir es schweren oder leichten Herzens mit? Warum?
Wäre es uns schwer gefallen, hätten wir den Gegenstand nicht mitgebracht. Die Bedeutung wäre dann immer noch zu gross. Von gewissen Gegenständen konnten wir uns verabschieden.
Was löste es bei uns aus, im Garten umherzugehen und eine grosse Anzahl Gegenstände zur freien Mitnahme vorzufinden?
Eindrücklich und spannend was andere nicht mehr brauchen und wiederum für andere sehr nützlich sein kann.
Vielleicht sind nicht alle Gegenstände, die uns gehört haben an eine andere Person weitergegangen! Was empfinden wir dabei?
Gegenstände, die weggekommen sind, bereiten uns eine Freude, da sie jetzt von anderen genutzt werden können und bei uns wahrscheinlich im Abfall liegen würden. Gegenstände, die zurückblieben, haben uns gezeigt, dass jene guten Gewissens hätten entsorgt werden können.
Haben wir mehr gebracht als genommen, oder umgekehrt? Warum?
Wir haben alle mehr gebracht, als wieder mitgenommen. Obwohl die Auswahl gross war, haben wir uns genau überlegt was wir wirklich brauchen können und was überflüssig wäre. Ziel ist ja nicht, dass der Gegenstand bei uns zu Hause herumsteht.
Wie könnten wir eine solche Bring- und Hol Aktion in der Schulpraxis umsetzen?
Eigentlich genau so wie wir es heute Morgen getan haben. Jedes Kind bringt Gegenstände mit, die ausgelegt werden. Je nachdem könnte man den Tauschhandel vorher im Unterricht thematisieren.
Freitag, 8. Mai 2009
Nachhaltig leben – regionale Produkte kaufen
Unser Hauptgedanke für die SOL – Arbeit im Fach nachhaltige Entwicklung war damit verbunden, dass wir mit den Menschen auf der Strasse direkt in Kontakt treten wollten, um so ihnen die Augen bezüglich nachhaltiges Leben wieder einmal öffnen zu können. Die Vorbereitung kostete uns einige Zeit. Wir bereiteten bis zu 100 frische Brötchen aus regionalen Produkten zu, kopierten Zettel mit der Aufschrift „Schone deine Umwelt, kaufe regionale Produkte!“ und kauften Zahnstocher ein, um die Zettel dann auf den Brötchen zu befestigen.
Ursprünglich wollten wir die Brötchen vor der Mensa an die Studenten und Studentinnen verteilen, jedoch ist uns da in der Vorbereitung etwas untergegangen, nämlich das Anfragen an die Mensa, ob wir das überhaupt durchführen dürfen. Nun die Reaktion vom Küchenteam war nicht gerade erfreulich und wir stellten unser Programm kurzfristig um.
Mit Sack und Pack marschierten wir in das Zentrum von Rorschach und verteilten die Brötchen im Hauptzentrum. Es war überraschend einige Menschen wiesen uns ab und wollten nichts wissen, obwohl sie gar nicht wussten was wir überhaupt wollten. Es war teilweise ein gewisses Misstrauen vorhanden. Wir hatten teilweise das Gefühl, die Leute dachten: „ich nehme keine Esswaren von fremden Menschen entgegen“. Andere wiederum hatten Zeit, hörten uns zu und nahmen mit Freude ein Brötchen entgegen, vor allem die kleinen Kinder waren begeistert, obwohl die Wirkung dort noch nicht so grosse Früchte trägt. Mit Einigen kamen wir auch ins Gespräch und diskutierten über die nachhaltige Entwicklung und was jeder von uns dazu, in welchen Bereichen beitragen kann. Es war sehr interessant, wie die Reaktionen der Menschen waren und einigen Menschen öffneten wir mit dem Spruch „Schone deine Umwelt, kaufe regionale Produkte!“ wirklich die Augen. Sie waren sich das überhaupt nicht bewusst, dass der Kauf von Importprodukten eine Umweltbelastung darstellen könnte.
Im Endeffekt hatten wir grossen Erfolg mit dem Verteilen der Brötchen und brachten alle weg. Die Arbeit machte uns trotz des kalten und nassen Wetters Spass und war für uns eine weitere Bereicherung auch für den späteren Unterricht mit den Kindern.
Wir finden es wichtig, dass man etwas bewegt und die Menschen wieder einmal dazu anregt sich darüber zu informieren und etwas dafür zu unternehmen.
Nachhaltiges Leben zahlt sich im Endeffekt aus, jedoch gibt es noch einiges zu tun und die Augen offen zu halten.
Nun noch einige Bilder, unseres Ausflugs:
Donnerstag, 30. April 2009
Montag, 27. April 2009
SOL Projekt im Mariaberg
Wir hoffen, damit einen kleinen Teil an einer nachhaltigen Zukunft beizutragen und natürlich auf glückliche Abnehmer.
Freitag, 20. März 2009
Ich und die Natur
Ich gehe oft bewusst durchs Leben und nehme die Natur anders wahr als vor Jahren, deswegen war dies für mich keine neue Erfahrung.
Natürlich sehe ich mich auch als Teil dieser Natur und vor allem auch als Gast dieser Erde. Ich als Gast dieser Erde möchte selbstverständlich auch noch lange hier wohnen bleiben oder meinen Kindern und deren Kindern ein schönes Leben hier ermöglichen. Damit dies möglich ist, muss ich der Natur und der allgemeinen Umwelt Sorge tragen und dies mache ich wiederum indem ich nachhaltig leben versuche. Unnötige Verschmutzung dieser schönen Erde möchte ich vermeiden und probiere mich immer wieder daran zu erinnern indem ich auf den schönen Bodensee blicke und die Tiere in der Natur beobachte. Wir leben in einer bezaubernden Welt mit einer Vielfalt von Lebewesen und Pflanzen. Dieser möchte ich Sorge tragen! Nicht nur mich alleine möchte ich steuern probieren sondern auch Familienangehörige und vor allem später auch meine Schülerinnen und Schüler.
Ein herrlicher Frühlingstag
Auch mir wurde wieder einmal bewusst, wie faszinierend die Natur doch sein kann und wie vielfältig sie ist. Geht man nach draussen werden alle unsere Sinne aktiv. Man sieht die Blumen die wachsen, spürt die wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut, kann den Frühling riechen, und hört die Vögel zwitschern. In welcher anderen Umgebung als der Natur werden alle Sinne gleichzeitig so stärkt beansprucht.
Der Mensch ist Teil der Natur und die Natur ist Teil des Menschen. Der grosse Unterschied liegt jedoch darin, dass der Mensch ohne Natur nicht existieren könnte, jedoch könnte die Natur ohne den Menschen existieren. Ich denke für das, dass wir so abhängig sind von ihr achten wir sie viel zu wenig.
Mittwoch, 18. März 2009
Die Faszination der Natur und meine Beziehung dazu
Jedes Mal wenn ich die Natur geniesse und die Zeit draussen verbringe, egal ob es regnet oder die Sonne scheint, kommen mir immer sehr viele Kindheitserinnerungen hoch. Ich erinnere mich an Dinge, die wir in der Familie oftmals gemeinsam in der Natur auf Wanderungen oder auf Spaziergängen etc. erlebt haben.
Doch nebst all dem schwirren in solchen Momenten auch ganz viele Fragen in meinem Kopf umher, Fragen, die sehr komplex, teils auch beängstigend sind und die ich kaum beantworten kann. Wie sieht es mit unserer Natur in 20 Jahren aus, gibt es den Frühling noch? Wachsen immer noch dieselben Blumen und erwachen immer noch dieselben Tiere aus ihrem Winterschlaf? … Fragen, die mich zögern lassen…
Was bedeutet es mir, dass ich Teil dieser grossen Natur bin?
Teil dieser grossen Natur zu sein, bedeutet mir sehr viel. Als ich diese Stunde im Freien verbrachte, fühlte ich mich wohl und geborgen, ich konnte den Kopf auslüften und für eine Stunde den ganzen Alltagsstress vergessen. Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass auch ich als kleiner „Wurm“ grosses dazu beitragen kann, die Natur in ihrer Schönheit erhalten zu lassen. Für mich ist es wichtig nicht nur zu nehmen, sondern auch zu geben.
Fühle ich mich überhaupt mit ihr verbunden?
Während dieser Stunde draussen in der Natur fühlte ich mich von Zeit zu Zeit immer mehr dazugehörig. Ich wusste, dass es mit Lärm und Respektlosigkeit keinen Sinn hätte sich in der Natur aufzuhalten, deshalb passte ich mich an, wurde ganz leise und lauschte vorsichtig den verschiedenen Geräuschen. Die Geräusche erschienen mir einzigartig schön und ein warmes Gefühl kam in mir auf.
Hat mein Handeln für eine nachhaltige Zukunft auch mit diesem Naturbezug zu tun?
Mein Handeln für eine nachhaltige Zukunft hat allerdings mit diesem Naturbezug zu tun. Während dieser Stunde wurde mir wieder einmal mehr bewusst, wie schön wir es haben, wie sauber und gepflegt alles ist und was wir als Menschen dazu beitragen können um nachhaltig zu sein. Ich bin mir bewusst, dass wenn ich diese Schönheit der Natur auch in 20 Jahren noch so erleben will, dass ich und ganz viele andere Menschen jetzt und nicht erst in 20 Jahren handeln müssen.
die kleine Welt des Biotops
Ich liebe die Natur und bewege mich sehr gerne darin. In dieser Situation fühlte ich mich aber eher als Beobachterin, als ein Teil davon. In anderen Situationen aber, bin ich ein vollkommener Teil der Natur, zum Beispiel wenn ich meinen Lieblingssprot Wildwasserkajak betreibe. Dort kämpfe ich gegen die Naturgewalt Wasser und spiele mit den Kräften. Geniesse das Nass und die Schluchten, Pflanzen und Tiere.
Nun aber zurück in meinen Garten... Während der halben Stunde auf der Steinbank habe ich mir überlegt, dass unser Garten einen kleinen aber wichtigen Teil zur Nachhaltigkeit beiträgt. Wir benützen nie Dünger, haben viele Obstbäume gepflanzt und 10 verschiedene Beerensorten. Es ist eine Trockenwiese zu finden. Neben den Biotopen befindet sich ein Moderhaufen aus Schilf, Hölzern und Blättern, der etlichen Kriechtieren, Insekten und auch Igeln Schutz bieten. Wir haben sogar ein Bienenhotel für Wildbienen, das rege genutzt wird.
Es erfüllte mich mit Stolz und Zufriedenheit, dass ich hier in einem Stück natürlichem Lebensraum sitze, der von meinen Eltern erstellt wurde.
Dienstag, 17. März 2009
Sonne tanken...
Unser Haus steht etwas abseits auf einer Wiese, mit einem kleinen Wald in der Nähe. Wenn ich mich also auf die Terasse setze, befinde ich mich bereits mittendrin. Gleich sind mir die vielen Vögel aufgefallen, die fröhlich zwitscherten. Ausserdem habe ich zum ersten Mal ein paar Tulpen wahrgenommen, die ich bis dahin noch nicht entdeckt hatte.
Ich denke, dass die Natur eine optimale Möglichkeit bietet, um von unserem Alltagsstress abzuschalten. Doch leider fehlt uns oft die Zeit für solche Momente. Oder besser gesagt, man nimmt sie sich nicht.
Ich schätze die Natur sehr und trotzdem verhalte ich mich nicht immer besonders nachhaltig. Ich denke dies ist vor allem deshalb so, weil wir die direkten Konsequenzen unseres Handelns nicht vor unserer Nase haben.
Katharina Keller, LG06D/e
Freitag, 13. März 2009
Achtsamkeit
Ein weiterer Punkt ist das Essen. Ich habe bewusst wahrgenommen, was ich gegessen habe. Als ich mir eine Banane aus dem Keller holte, habe ich darauf ein Fair-Trade Zeichen entdeckt. Zudem habe ich unseren Kühlschrank durchstöbert und viele Bio-Produkte entdeckt. Es hat sich herausgestellt, dass meine Mutter darauf achtet, Bio-Produkte einzukaufen.
Zuletzt möchte ich noch auf den Donnerstagmorgen eingehen. Denn im Gestalten sind wir in den Wald gegangen. Sehr passend zum Blog dieser Woche haben wir viele verschiedene Wahrnehmungsübungen gemacht. Für mich war es noch spannend, da ich vor allem als Kind viel im Wald war, ihn aber noch nie so bewusst wahrgenommen habe. Ausgehend von Geräuschen, über Gerüche und kleinste Gegenstände, habe ich viele neue Dinge entdeckt.
Diese Woche hat mir erneut verdeutlicht, wie vernetzt das Thema Nachhaltigkeit ist.
Katharina Keller, LG06D/e
Achtsamkeit in meiner Woche
Ich achtete vor allem auch in der Wohnung darauf, dass ich achtsam lebe. Oftmals habe ich meinen Computer mehrere Stunden auf Standby laufen gelassen, dies probierte ich mir in dieser Woche ein für alle Mal abzugewöhnen. Mir wurde es ein grosses Anliegen auch Familienangehörige auf unsinnigen Verbrauch von Strom und Wasser aufmerksam zu machen. Ich führte interessante Diskussionen und habe, denke ich einmal, auch einiges bei anderen Menschen bewirken können.
Mir ist aufgefallen, dass wenn es gerade nicht sehr schön Wetter ist, dass ich viel eher zum Auto anstatt zum Velo greifen möchte. Diese Woche griff ich bewusst immer zum Velo oder ging zu Fuss, im Nachhinein muss ich sagen, dass es nicht nur für die Umwelt sondern auch für mich selbst eine Wohltat war. Es tut gut an der frischen Luft zu sein, auch wenn es mal windet oder schneit.
Diese Woche achtete ich mal speziell auf die Herkunft der Produkte, die wir zu Hause haben. Ich diskutierte mit meiner Mutter über die Gründe weshalb wir diese Produkte kaufen und nicht andere. Erfreulicher Weise kommen die meisten unserer Produkte aus der Region oder mindestens aus der Schweiz.
Bei meinem T-Shirt Einkauf dieser Woche habe ich so ziemlich das erste Mal probiert nicht zu stark auf den Preis zu achten. Aber ich muss gestehen, wenn ich das immer machen würde, wäre ich schnell bleite.
Nicole Lg06De
Friedliche Natur versus stressvoller Alltag
Ich schmuntzelte und machte mich auf den Weg in die Schule. Um dorthinzugelangen, muss ich zu Fuss zur Bushaltestelle gehen. Ich stand nun an dieser Bushaltestelle und wartete und wartete. Ich schaute immer nervöser auf die Uhr, denn ich hatte keine Lust, meinen Zug zu verpassen. Als dann endlich der Bus ankam zwängten sich alle Schüler in den viel zu kleinen Bus.
Ich ärgerte mich darüber, dass die Schüler viel zu laut waren, dass ich im Bus hin und her geschaukelt wurde und mich gut festhalten musste. Der Buschauffeur machte überhaupt keine Anstalten, die verlorene Zeit wieder aufzuholen und fuhr aus mir unverständlichen Gründen noch einen Umweg, sodass ich den Zug wirklich um ein Haar verpasste.
Im Zug angelangt überlegte ich mir, weshalb wir in der heutigen Zeit immer so gestresst sind. Weshalb habe ich mich geärgert über die Verspätung? Weshalb wurde ich immer nervöser,als ich auf die Uhr schaute?
Ich dachte wieder an die Szene am Morgen und wie schön der Aublick aus meinem Zimmer doch ist. Ich kann auf die verschneiten Berge und den hohen Kasten blicken. Ich sehe auf unseren riesigen Garten und im Sommer kann ich sogar mein Pflegepferd beobachten, wie es genüsslich Gras frisst. Ich überlegte mir, wie das Leben doch wäre ohne Stress und Verpflichtungen. Besser? schöner? spannender? friedlicher? Hmm... die Elstern und die Krähe haben mir aber heute Morgen auch bewiesen, dass es selbst in der Natur Stress und Konflikte gibt.
Fast verpasst!
Ich rase von einem Termin zum nächsten, dort das zu erledigen, hier dies zu besorgen. Über Mittag kurz nach Hause und dann weiter im Terminplan. Ich hätte beinahe übersehen, dass in unserem Garten die ersten Schneeglöckchen gewachsen sind. Zartweiss stehen sie da in noch nicht einmal richtig grünem Gras. Hart gesagt, in meinem Durcheinander hätte ich fast das erwachen des Frühlings verpasst. Genau so ist es am Morgen, wenn man nun das Fenster öffnet an einem schönen Tag, kann man hören wie die Vögel den Frühling anstimmen. Eigentlich eine tolle Zeit, weil die Natur beginnt aufzuleben. Doch wer gönnt sich einen Augenblick am Fenster um den Vögeln zu lauschen.
Geht man Achtsam durchs Leben eröffnet das den Blick für die kleinen Dinge. Und meist sind es doch die kleinen Dinge die das Leben Lebenswert machen. Ist die heutige Gesellschaft nicht ohnehin so, dass das Gute übersehen wird, aber wehe ist es nicht da, dann wird gemotzt?
Ich bin davon überzeugt, dass man Achtsam zu sein lernen kann. Deshalb halte ich es für wichtig, unseren zukünftigen Schülerinnen und Schülern ein Vorbild zu sein und ihnen zu zeigen, wie man die kleinen Besonderheiten des Lebens entdecken kann.
Donnerstag, 12. März 2009
Die lieben Leute im Zug...
Achtsam werden, achtsam leben manchmal ganz schön schwierig, sich das mehrmals im Tage bewusst zu sein. Um uns herum geschehen unendlich viele Dinge, einige nehmen wir auf und anderen schwirren an uns ahnungslos vorbei. Unser Gehirn ist ständig am Arbeiten, oft nehmen wir dies nicht wahr und es geschieht unbewusst.
Der Begriff der Achtsamkeit wird heute nicht nur mit Religiosität in Verbindung gebracht sondern auch mit Gesundheit, Lebensqualität und ganzheitlicher Entwicklung. Man wird sich für einen Augenblick bewusst und lernt das Leben in seiner Fülle zu schätzen ohne dabei zu urteilen. Einen Moment lang nichts tun und achtsam auf das musizieren der Vögel am Morgen hören, oder der Hektik der Menschen zu folgen?
In dieser Woche habe ich mir einen Post-it Zettel an die Haustüre geklebt. Jedes Mal wenn ich zur Schule gegangen bin oder von der Schule nach Hause gekommen bin, habe ich die Notiz wieder entdeckt. Ich habe diese Woche mal genauer auf die Menschen in meiner Umgebung und auf mein selber Verhalten geachtet. Damit meine ich vor allem die Achtsamkeit auf die Menschen, welche auch am Morgen im Zug sassen und die Zeit, die ich zu Hause alleine verbrachte. Es ist nicht das erste mal, dass ich Menschen um mich herum beobachte, doch diese Woche habe ich mich noch etwas stärker damit vertieft. Gerade am Morgen im Zug braucht es nicht viel um die Menschen in ihrem Tun zu begutachten. Viele von ihnen waren gestresst und liessen sich von einem Gegenstand, wie z.B. dem Handy, dem Buch oder dem MP3 Player unterhalten. Teils Menschen waren aber auch noch am schlafen und andere schon fleissig im Gespräch. Wie wir doch so unterschiedlich sind, spannend die ganze Sache.
Selber habe ich auch gemerkt, dass man sich kaum Zeit für sich nimmt, wenn man in einen Stress verwickelt ist. Dort noch was lesen, da einen Termin einhalten und und und…Diese Woche habe ich mir dann auch einige Male einen Stopp gesetzt und genoss dann die Zeit um abzuschalten und Dingen nachzugehen, die für mich als Erholung galten.
Sich der Achtsamkeit immer wieder bewusst zu werden, ist keine Gabe, sondern eine Kunst, die erlernt werden kann.
Sonntag, 8. März 2009
Bananen - Egoismus unserer Konsumwelt?
Früchte gehören für mich zur alltäglichen Nahrungszufuhr. Dazu gehören auch Bananen, die ich besonders gerne esse. Mir ist aber auch sehr bewusst, dass deren Transport umweltschädlich und dessen Anbau menschenunwürdig ist. Ich habe mich auf einer Internetseite kundig gemacht und habe festgestellt, dass ich noch einiges nicht wusste...
Bananen stammen aus den Tropen. Typische "Bananenländer" sind zum Beispiel Ecuador, Panama oder Costa Richa. Die Bananen werden grün gerntet und gelangen auf Schiffen nach Europa. Die Überfahrt dauert ca. 2 Wochen. Anschliessend werden die Bananen auf Lastwagen verladen und in die die Schweiz transportiert.
Hier sehe ich ganz klar den ökologischen Aspekt, der mir sorgen macht. Einerseits die langen Transportwege, andererseits die Transportmittel wie z.B. die Lanstwagen.
Aber ich habe ebenfalls menschliche und ökologische Probleme in den Plantagenregionen entdeckt, die ich besonders schlimm finde:
- Kleine Bauern wurden vertrieben
- Riesige Regenwälder wurden für die Plantagen gerodet
- Bananenkonzerne verdienen ein Vermögen
-Plantagenarbeiter sind knochenarm
-Kinderarbeit wird ebenfalls betrieben
- Riesige Giftmengen werden über die Plantagen und die Arbeiter mit Flugzeuen überschüttet
alle diese Punkte stimmen mich sehr nachdenklich und traurig. Ich bin aber auch sehr wütend darüber wie unsere moderne Gesellschaft (mich eingeschlossen) diese Umstände einfach so hinnimmt und egositisch weiterhin Bananen einkaufen.
Ich werde von jetzt an weiterhin einige Bananen essen. Bin jetzt aber noch stärker darauf bedacht, dass ich weiterhin nur Max Havelar Bananen kaufen werde.
Samstag, 7. März 2009
vernetztes Denken -Schokolade
Zuerst möchte ich mich für den verspäteten Beitrag entschuldigen! Jetzt wünsche ich gute nachdenkliche Minuten beim Lesen!
Wie schafft es die Schokolade überhaupt bis in die Migrosregale und in unseren Mund? Wer arbeitet überhaupt für den glücklichen Moment, in dem ich die Schokolade essen kann? In dieser Woche habe ich oft über dieses Thema nachgedacht und meine Ohren offen gelassen.
Der Anfang der Schokolade steckt in der Kakaobohne. Damit Kakaobäume überhaupt uns die wertvollen Kakaobohnen „geben“ können, müssen zuerst die Bäume gepflanzt werden. Dies bedeutet also schon ganz zu Beginn Arbeit für andere. Wahrscheinlich ziemlich mühsam werden die Bäume gepflanzt, sobald die Früchte die Reife erreicht haben werden sie geerntet. In der Fermentationsphase werden die vielen Kakaobohnen in grosse Blätter gelegt, wie zum Beispiel auch Bananenblätter. Auch dieser Arbeitsvorgang ist nicht zu unterschätzen, wir sind uns nicht bewusst, wie viel Krampf dahinter steckt, gehen in die Migros und möchten meistens so wieso möglichst billig einkaufen… In den Blättern müssen sie verharren für rund einen Woche. Während der Fermentation entstehen hohe Temperaturen von rund 45 Grad, durch diese laufen der Gärprozess und alle chemischen und biologischen Prozesse ab. Der Wassergehalt der Bohnen nach dem Gärprozess beträgt ca. 60%. Dies erzeugt einen weiteren Arbeitsprozess, denn die Bohnen müssen für den Transport, die Lagerung und Weiterverarbeitung getrocknet werden, dies geschieht noch in den Anbauländern. Jede weitere Arbeit an „meiner“ „Schokolade“ wird in Europa verrichtet. Stunden für Stunden ist die „Schokolade“ oder besser gesagt sind die Kakaobohnen am reisen. Über See werden sie meist in abgefüllte 80 Kilo Säcken transportiert.
Jetzt erst beginnt die uns bekanntere Art der Verarbeitung der Kakaobohnen. In Europa werden sie in Verarbeitungsfabriken gebracht und dort geröstet. Die gerösteten Bohnen werden nun in den Fabriken mit einer grossen Walze in kleine Stücke gebrochen. So findet das Schälen statt, denn anschliessend werden die leichten Schalen durch Luftströme weggeblasen und der gebrauchbare Kakao weiterverarbeitet. Als nächster Arbeitsschritt folgt nämlich das Zermahlen der Kakaostückchen. Bei diesem Prozess wird die Kakaobutter vom Innern der Bohne ausgesetzt. Weil dieser Schritt unter sehr hohen Temperaturen stattfindet, schmilzt die Butter und tritt dann aus den vielen Poren heraus. Die Kakaobutter verbindet sich mit den Einzelteilchen der Bohne und bildet eine Hülle. Mit der Zeit verändern sich die Bruchstücke in eine dickflüssige Masse. Je nach Schokoladenhersteller werden verschiedene weitere Zutaten zur Kakaomasse beigegeben. Schokolade enthält meist Milchpulver… nun könnte man auch den Weg des Milchpulvers und der anderen Zutaten zurückgehen, da sie auch ein Teil der Schokolade sind! Nun wird die Masse mit riesigen Maschinen weiterverarbeitet. Es geht über vermischen, walzen, nochmals rühren und erhitzen. Um diese Arbeitsschritte zu verarbeiten haben Menschen Maschinen erschaffen. Auch diese haben hergestellt werden müssen! Durch das mehrere Stunden erhitzen und Rühren der Masse strömt nun das Fett aus den Spalten heraus und verteilt sich und verteilt sich grossflächig. So entsteht eine cremige flüssige Masse. Damit der Feuchtigkeitsgehalt der Schokoladenmasse sinkt, wird ihr Wasser entzogen. Mit Hilfe von Maschinen wird die Schokoladenmasse in die bekannten Schokoladentafelformen gegossen, abgekühlt und verpackt. Auch hier… woher kommt überhaupt die schöne Verpackung der Schokolade. Ist man sich immer bewusst, dass alles hergestellt werden muss?
Wenn die Schokolade transportierbereit ist, wird sie an verschiedene Destinationen gefahren. Geschäftsangestellte verrichten noch den letzten Arbeitsschritt für uns und stellen die fixfertige Schokolade in die Regale der Einkaufsläden. Den Rest der Arbeit verrichten wir, nur ist unser Teil der Arbeit meist ein Vergnügen.
Was bedeutet dies nun für mich?
Durch das Sammeln von Informationen zu diesem Thema und durch das Schreiben dieses Textes wurde ich mir bewusst wie viel Arbeit in jedem Nahrungsmittel steckt. Oft sind wir zu wenig dankbar und sehen nicht, welch eine Mühe hinter all diesen Produkten steckt. Und oft bin ich so „egoistisch“ und kaufe mir die billigste Schokolade. Doch nun überlege ich mir auch ein bisschen mehr bevor ich die billigsten Produkte kaufe. Wohin fliesst überhaupt das Geld? Geht es bei der Schokolade auch an diese Leute die mühsam die Kakaobohnen ernten? Kann ich auch meinen Teil dazu beitragen, dass diese Arbeit mehr geschätzt wird? Es wurde mir bewusster wie viele Arbeitsschritte überhaupt nötig sind, nur für einen Tafel Schokolade.
Nicole Lg06De
Donnerstag, 5. März 2009
Was wäre das Leben ohne Schokolade
Über das Schicksal des Kakaos wird an den Börsen entschieden. Im Ausland wird er in Säcke verpackt und zum Nächsten Hafen gebracht. Schiffe bringen so die noch nicht verarbeiteten Kakaobohnen zu uns in die Schweiz. Natürlich braucht es auch Autos die die Säcke vom Hafen bis in die Fabriken fahren. Dort werden die Bohnen zuerst einmal geröstet. Nach dem Rösten werden die Kakaobohnen gebrochen. Feinsäuberlich werden Schalen und Kernbruch voneinander getrennt. Für die Schalen findet gelegentlich die Tierfutterindustrie Verwendung. Der Kernbruch jedoch kommt in eine Kakaomühle und wird dort gemahlen, dann folgen weitere Schritte die maschinell durchgeführt werden.
Die Herstellung der Schokoladenmasse spielt sich nahezu im Verborgenen ab. Zu sehen sind hauptsächlich große metallverkleidete Anlagen, in deren Innenleben sich der Prozess der Schokoladenherstellung abspielt. Doch bedienen sich die tollen verkleideten Schokoladen-herstell-Maschinen nicht von alleine, dafür braucht es Menschen die die Vorgänge überwachen und koordinieren.
Ist die Schokolade fertig, wird sie per Lastwagen in die Grossen Wahrenhäuser geliefert, wo nette Angestellte die Schokolade in die Regale packen, wo ich sie dann Rausnehmen kann.
Wer hätte gedacht: Ohne Kakao, keine Kakaobauern – ohne Kakaobauern keine Kakaoplantage – ohne Kakaoplantage keine Bohnen – ohne Bohnen keine Säcke – ohne Säcke keine Schiffe die Kakao bringen – ohne Schiffe die Kakao bringen, keine Schokoladen Fabrik – ohne Schokolade Fabrik mit Angestellten, keine Lastwagen die Schokoladen in Wahrenhäuser bringen – ohne Schokolade im Wahrenhaus nicht zum einräumen für die Angestellten – Wo nicht eingeräumt wird kann ich auch nichts rausholen – Das würde heissen: KEINE SCHOKOLADE….
Vernetzungen entdecken - unser Wasser-
Hahnen auf und klares Trinkwasser erfrischt uns, es steht bereit für die tägliche Körperhygiene, zum Kochen, zum Trinken und Geniessen. Gutes Wasser ist Grundlage für unsere Kultur. Wasser fast schon selbstverständlich und doch unbekannt.
Was würden wir ohne Wasser tun? Der Mensch kann zwar einige Wochen ohne Nahrung auskommen, aber ohne Wasser übersteht er kaum drei Tage. Doch wie genau kommt das saubere Wasser in den Hahnen, welchen Weg muss es gehen und wer ist alles daran beteiligt?
Ich gehe zurück zur Eiszeit. Ende der Eiszeit haben Flüsse und Bäche grosse Gebiete mit Kies und Sand aufgefüllt und damit die heutigen Grundwasserleiter geschaffen. Das Grundwasser wird hauptsächlich durch Niederschlag gespeist, teilweise dringt Wasser auch aus Flussbeten in den Untergrund. Das Wasser sickert ab. Ein Fünftel der Schweizer Wasserreserven liegt verborgen im Untergrund. Die Eigenschaften des Wassers hängen unter anderem vom Gestein ab, durch das es geflossen ist.
Unser Trinkwasser ist eine lebenswichtige Grundlage, welchem aber einige Gefahren gegenüber stehen, wie landwirtschaftliche Aktivitäten, welche Über verschiedene Prozesse wie Versickerung, Auswaschung, Erosion, Abschwemmung schädliche Stoffe ins Gewässer lassen und damit die Qualität beeinflussen. Zudem schmelzen die Gletscher durch die ständige Klimaerwärmung immer mehr und mehr, was unser Trinkwasser auch in Frage stellt.
Wasser wird uns nicht einfach so geschenkt und kann angebaut werden. Wir müssen wissen, dass damit die ganze Schweiz versorgt werden muss. Unglaublich rund 160 Liter Trinkwasser verbraucht jede Person in der Schweiz pro Tag. 80% des Trinkwassers wird aus Grundwasser gewonnen, der Rest aus Seewasser.
Damit unser Wasser auch sauber genutzt werden kann, sind die Wasserversorgungen verpflichtet, zu sorgen, dass das Wasser, das sie abgeben, in chemischer und in hygienischer Sicht den gesetzlichen Anforderungen genügt. Es werden ständig Wasserproben im Reservoir und im Trinkwassernetz entnommen. Die kantonalen Inspektoren machen zudem regelmässig Stichproben. Gutes Wasser ist farb- und geruchlos und weist einen guten Geschmack auf.
Ist das Wasser geprüft, wird es durch die Kanalisationen weitergeleitet und gelangt so in unseren Haushalt.
Wir sollten diesen Schatz, das Wasser viel mehr schätzen, denn es ist Lebensraum für Tiere, Wohnraum für Menschen und Standort der Industrie und Landwirtschaft.
Mittwoch, 4. März 2009
ich freue mich auch an Ihrer Blogdiskussion zu beteiligen. Ihre engagierten, mit zahlreichen persönlichen Erfahrungen, Fakten und Tagesaktualitäten gefüllten Posts lesen sich sehr spannend.
Sie haben beim Fussabdruckauftrag festgestellt – und mir erging es da ganz ähnlich wie Ihnen – dass schon viele ganz kleine Schritte möglich sind, Energie und Ressourcen zu sparen. Oft ist uns gar nicht bewusst, wo wir unnötig Energie verbrauchen... schauen Sie doch nochmals auf die Klima-commitment Seite, da finden Sie weitere zahlreiche Vorschläge, die ganz unscheinbar sind und doch viel bewirken.
Ich schliesse mich Frau Keller an und habe mir bei meinem Kaffee aus der Nespressomaschine folgende Gedanken gemacht:
Mittlerweile gibt’s praktisch keine normalen Pulver-Kolbenmaschinen mehr auf dem Markt. Nespresso mit seinen Kapselmaschinen wird wohl der grosse Gewinner um Kaffemaschinenkunden sein. Die Firma wirbt zwar damit, die Kapseln zu trennen (Alu wird wiederverwertet, Kaffepulver zur Dünung verwendet) – nur, Recycling alleine reicht nicht. In diesem Fall wäre wohl Vermeidung die bessere Möglichkeit, da die Herstellung der Kapseln ja schliesslich wiederum sehr viel Energie benötigt und somit Abfall (CO2 usw.) ausgestossen wird. Letztes Jahr verkaufte Nespresso anscheinend 3 Milliarden Kaffeekapseln. Man rechnet mit 2500 Tonnen Aluminium der im Müll landete, weil die Kapseln von vielen Konsumenten nicht fachgerecht entsorgt werden... Luxusmüll also!
Bis zum nächsten Mal, freundliche Grüsse, Michael Zahner
Dienstag, 3. März 2009
Der Weg des Mastro Lorenzo
Der Rohkaffee kommt aus tropischen Anbaugebieten, in diesem Fall ist dies vor allem Kolumbien und Brasilien. Dort werden die Bohnen von Arbeitern von Hand geerntet und aufbereitet. Schlussendlich werden sie noch gesiebt, sortiert und in Säcke verpackt, bevor sie weltweit in Kaffeeröstereine verschifft werden.
In der Mastro Lorenzo Rösterei werden die Bohnen von Angestellten geröstet und gemahlen und verpackt. Damit man ihn in beim Detailhändler jederzeit kaufen kann, muss die ganze Logistik gut abgestimmt sein, wofür natürlich auch wieder Leute zuständig sind. Für die Auslieferung werden die Kartons auf Paletten gestapelt und durch Folierung gesichert, sowohl diese Arbeit, als auch der Transport erfordert weitere Arbeitskräfte.
Beim Detailhändler angelangt, muss das ganze wieder ausgepackt und ins Lager gebracht werden. Von dort gelangt der Kaffee durch die Angestellten in die Verkaufshalle. Von dort landet er im Einkaufswagen meiner Mutter und muss bei der Kassierin noch bezahlt werden, bis er dann zu Hause in unserer Kaffemaschine landet.
Hier sind die wichtigsten, bzw. offensichtlichsten Personen aufgelistet, die etwas dazu beitragen, dass ich morgens meinen Kaffee trinken kann. Sicherlich ist dies nur ein kleiner Kreis, der noch viel weiter und detaillierter gezogen werden könnte.
In direkter Beziehung sind wir, also meine Familie, nur mit der Kassierin oder eventuell noch einer Verkäuferin, die uns berät. Mein Beitrag zu diesem Prozess ist eigentlich nur der Kaufspreis, der all diese Leute für ihre Arbeit entgilt, wenn zum Teil auch nur gering.
Katharina Keller, LG06D/e
Freitag, 27. Februar 2009
Zeitungsartikel
Der erste Bericht, den ich hier kurz vorstellen möchte, handelt von den Glühlampen. Der Artikel habe ich im Tagblatt vom 24.Februar 2009 gelesen.
Ich finde es genial, dass die Politiker die Glühlampen verbieten wollen. Anscheinend könnte, wenn nur noch Stromsparlampen erlaubt wären, der Stromverbrauch von Lampen im gesamten Stromverbrauch um 11 % gesenkt werden.
Ist doch genial! Nur schon wir könnten mit wenig Aufwand die Umwelt positiv verändern! Los wechselt noch die letzten Lampen!
Eine Motion wurde beim Bundesrat von der nationalrätlichen Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie eingereicht. Diese fordert alle Lampen der Kategorien G bis C (also jene mit ungenügender Energieeffizienz) aus dem Markt zu nehmen.
Es wäre für mich fragwürdig, wenn diese Lampen nicht vom Markt genommen würden. Denn sind wir ehrlich, auch die Energiesparlampen sind gut genug und wenn man zusätzlich noch bedenkt, dass der Stromverbrauch von 14 % auf 3 % gesenkt werden könnte dürfen wir nicht einmal annähernd anders darüber denken. Wir sind nur Gäste auf dieser Welt… und Gäste sollten dem Gasthaus Sorge tragen!!!
Co2 Ausstoss
Einen zweiten Artikel, der mich sehr ansprach, fand ich am 25.Februar im Tagesanzeiger. Es wurde über den Sieger der Autoumweltliste des Verkehrs –Clubs der Schweiz berichtet.
Laut eines VCS Umweltranking wurde bekannt, dass die Personen, die die Umwelt schonen möchten einen Kleinwagen fahren. Es gäbe aber auch Leute, die ein Fahrzeug für mehrere Personen brauchen, diese kaufen um die Umwelt zu schonen eher ein Auto mit Hybridantrieb oder sogar Erdgasantrieb.
Es wurde geäussert, dass sich der VCS wünscht, dass der Bund um das Reduzieren des Co2 Ausstosses kämpfen solle. Das Ziel wäre bis zum Jahr 2020 von 183 Gramm Co2 pro Kilometer auf „nur“ 80 Gramm pro Kilometer herunter zu kommen.
Für mich absolut schrecklich war es zu lesen, dass die Schweiz momentan den höchsten Wert in Europa haben sollte. Dies muss auch meiner Meinung nach so schnell als möglich geändert werden! Nun wie könnte dieses Ziel erreicht werden? Im Bericht schrieben sie, dass dieses Ziel erreicht werden könnte mit handelbaren Verbrauchsgutschriften und der Einführung einer Co2 Treibstoffabgabe.Ich finde es super, dass der VCS sich in diesem Thema hartnäckig zeigt und probiert den Bund zu überzeugen. Bereits bei mir hat nur schon dieser Artikel viel gebracht, da ich mir wieder einmal mehr bewusst werde, wie kaputt unsere Welt schon ist. Nun sehe ich einfach als Problem, dass sich leider nicht alle Menschen dieser Welt solche umweltfreundlichere Autos leisten können. Doch ich denke es wäre schon super, wenn bereits alle Millionäre und Leute mit eher viel Geld, sich nur einen Wagen anschaffen würden und dafür einen umweltfreundlichen.
Neue und alte Energien nutzen
Der neue Wärmeverbund Altstätten nutzt das Holz als Wärmequelle. Bald wird man mit dem Bau des zweiten Leitungsstranges, an den auch Wohnhäuser angeschlossen werden können. Früher hatte man mit Holz geheizt, heute benutzt man aber vorwiegend Öl, Gas oder Elektrizität. In der Industrieregion Altstätten nutzt man nun wieder Holzwärme. Sieben Betriebe werden nun mit Heisswasser versorgt und es sollen noch mehr dazukommen.
Klimaneutral: Seit Oktober konnten 200 000 Liter Öl gespart werden. Die Energie wird nun mit einem fossilen Brennstoff mit klimaneutralem Holz erzeugt. Somit werden auch die CO2 Emissionen verringert. Holz ist Co2 neutral , weil bei seiner Verbrennung gleich viel Kohlenstoffdioxid frei wird, wie die Bäume für ihr Wachstum aufgenommen haben.
Ich befürworte dieses Projekt, stehe ihm aber gleichzeitig etwas skeptisch gegenüber. Ich finde es gut, dass Holz weniger umweltschädlich ist, wie z.B. Öl, finde es aber schade, dass dafür so viel Holz aberodet wird. Die Wälder werden benötigt, um den Sauerstoff und CO2 Haushalt aufrechtzuerhalten. Zudem bieten sie Schutz und Lebensraum für viele Tiere. Ich bin deswegen für die Wasser-, Wind- und Sonnenenergienutzung.
Der Rheintaler, Samstag 21.Februar 2009
Klimahaus
In Bennau entsteht das erste Mehrfamilienhaus der Schweiz, das mehr Energie produziert, als es selber gebraucht. Überschüssiges Warmwasser wird an Nachbargebäude abgegeben und Ökostrom ins Netz der Gemeinde eingespeist. Das Gebäude versorgt sich komplett selber mit Energie. Dies geschieht durch eine kompakte Gebäudeform mit hochwäremgedämmter Gebäudehülle. Zudem wurde eine 220 Quadratmeter grosse Photovoltaik-Anlage erzeugt die Strom erzeugt. Es gibt auch Sonnenkollektoren usw. Die Baukosten betragen 15% mehr, als bei einem "normalen" Haus.
Ist das das Haus der Zukunft? Es hört sich auf jedenfall toll an und ich bin gespannt, wie viele solche Projekte noch zustandekommen. Leider bin ich technisch relativ uninformiert, als dass ich alles verstanden hätte. Aber ich finde es toll, dass Häuser gebaut werden könnnen, die so klimaschonend sind.
Tagblatt, Montag 23.Februar 2009
Donnerstag, 26. Februar 2009
NACHHALTIGKEIT IM ALLTAG
Der Tarifverbund Ostwind hat im letzten Jahr einen neuen Rekord erreicht. Es wurden 7,5% mehr Abonnements verkauft wie im Jahr zuvor. Dies bedeutet, dass in den Kantonen St.Gallen, Thurgau und Appenzell immer mehr Leute auf den öffentlichen Verkehr umsteigen. Dies ist in Bezug auf Nachhaltigkeit sehr sinnvoll. Doch leider steigen meiner Ansicht nach auch die Preise für öffentliche Verkehrsmittel ständig, vor allem diejenigen für den Zug. Ich selbst fahre immer in einer Fahrgemeinschaft in die Schule. Dazu haben wir uns entschieden, nachdem wir ausgerechnet hatten, dass uns das 1. um einiges billiger kommt als mit einem Abo für den öffentlichen Verkehr und wir 2. einiges an Zeit einsparen. Dies macht für mich Unterschiede von bis zu 1,5 Std. pro Fahrtweg.
„ Eis der Pole schmilzt immer schneller“, NZZ Online, 25.02.09
In einer Studie wurde erforscht, dass das Eis am Nord- und Südpol immer schneller schmilzt. Dies hat zur Folge, dass auch der Meeresspiegel rascher ansteigt. Die Forscher haben einen deutlichen Klimaanstieg festgestellt, der diese Folgen mit sich bringt. Des Weiteren sind in diesem Artikel Folgen aufgezeigt, die daraus entstehen. Dazu gehören die Überflutung der Küstenregionen, noch schlimmere Naturkatastrophen und die Gefährdung von Flora und Fauna.
Das faszinierende an diesem Artikel waren für mich die Kommentare, die dazu verfasst wurden von NZZ-Lesern. Erstaunlicherweise stellen diese alle den Artikel in Frage und behaupten, dass dies alles überhaupt nicht stimme und alles erfunden sei. Sie bezeichnen es als sogenannte Verschwörungstheorie.
Katharina Keller, LG 06 D/e
Nachhaltigkeit in Zeitungsartikeln
Wohnhaus mit Energieüberschuss
von Sabrina
In der Schweiz entsteht das erste Mehrfamilienhaus, das mehr Energie produziert, als es selber benötigen würde. Das überschüssige Warmwasser wird an die Nachbargebäude abgegeben und der Ökostrom, welcher über eine Photovoltaik- Anlage gewonnen wird, ins Netz der Gemeinde eingespeist. Dank diesen neuen umweltfreundlichen Technologien, ist es möglich neues Wohnland entstehen zu lassen. Der Nutzwert dieses Hauses ist sehr hoch und lässt die 3 Dimensionen in einem guten Gleichgewicht. Ökologisch gesehen ist das Haus sehr umweltfreundlich gebaut und so quasi sein eigener Selbstversorger. Die Lebensgrundlagen sind gut gesichert. Der Umgang mit Ressourcen, wie der Gebrauch des Stroms wird sinnvoll verwendet, Schadstofferträge werden geringer, aber auch eine mehrfache Wassernutzung machen den neuen Bau umwelttechnisch gesehen sehr interessant. Ökonomisch ist der Bau langfristig und nachhaltig gebaut, zudem ist die innovative Technologie ein neuer Ansatzpunkt für die Wirtschaft. Aus der Sicht der sozialen Dimension, werden die Menschen, die in einem solchen Haus in Zukunft leben können, sehr zufrieden sein. Für die Nachhaltigkeit ist dieser Bau eine gute Entwicklung im Bereich „umweltfreundlicher Wohnen“.
Auszug aus dem St. Galler Tagblatt, Angelo Zoppet-Betschart, Montag, 23.Februar 09
Bäume als Lebensqualität
von Sabrina
In diesem Zeitungsartikel geht es darum, dass Herr Waltenberg eine Erhaltung der Baumallee auf dem Marktplatz von St. Gallen fordert und diese nicht durch eine Anflugschneise für die Parkierer, einer Tiefgarage zum Opfer fallen lässt. Würde dies passieren, so wäre es in der heutigen Zeit der dramatisch zunehmenden Umweltdestabilisierung eine Umweltsünde. Für die genüsslichen Aufenthalte und Terrassen in der Umgebung wäre es eine Steinwüste. Wäre es nicht schön St. Gallen einmal stolz über ihre lauschigen Bäume im Stadtkern in einem Bilderbuch präsentieren zu können?
Durch das Wegforsten der Baumallee würde der ökologische Teil in einem Bereich des Zentrums verloren gehen, was auch die soziale Dimension beeinflusst. Die Menschen, welche dort die Restaurants besuchen, schätzen das Stück Natur, anstelle einer Steinwüste. Ökonomisch gesehen, wäre der Nichtbau einer Tiefgarage einen Rückstoss und keine Weiterentwicklung. Damit nun alle 3 Dimensionen ins Gleichgewicht kommen, muss eine Lösung, die für alle akzeptabel ist her.
Auszug aus dem St. Galler Tagblatt, Robert Notter, Dienstag, 24. Februar 09
Über Gift- und Sondermüll und das Auslaufmodell Plastiksack
Der Artikel soll die Leute animieren so weiter zu machen. Ich halte es für sehr wichtig den Leuten von Zeit zu Zeit solche Ergebnisse zu präsentieren. Dadurch wird erkannt, dass die vielleicht manchmal mühsame Trennung doch etwas bringt. Wenn es jeder macht und sich jeder Mühe gibt, kommen auch solche Zahlen wie 310 Tonnen zustande. Den Leuten wird im Gleichen Atemzug auch wieder eingetrichtert wie wichtig dieses Verhalten ist und dass man sich auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen kann, denn die Umwelt ist darauf angewiesen.
Der Plastiksack ist out – SO IST ES. Der Artikel vom 23.2.2009 beschreibt das Ende des Plastiksacks. Viele Länder machen es uns bereits vor, denn in Ländern wie Bangladesch, Taiwan, China, Frankreich, Australien…. sind die Plastiksäcke bereits ganz oder teilweise verboten. Diesbezüglich kann nicht nur mit dem Umweltschutz argumentiert werden. Natürlich bei der Verbrennung wird Dioxin freigesetzt und zur Herstellung braucht man Erdöl. Jetzt ist zu bedenken, dass ein Plastiksack im Durchschnitt nur 25min im Gebrauch ist – eigentlich unglaublich. In Bangladesch zum Beispiel verstopfen die Säcke die Kanalisation, Ruanda werden sie in Regenzeiten zu Brutstätten für Moskitos – was so ein 25min-im-Gebrauch-Sack alles anrichten kann!
Der Genfer Migros macht es vor. Seit Anfang Monat müssen sich die Konsumenten umstellen, der Gratis-Plastiksack hinter der Kasse ist fort.
Auch dieser Artikel hat mit der heutigen Wegwerfgesellschaft zu tun. Ich halte dies für eine sehr gute Möglichkeit, in die Nachhaltigkeit zu investieren. Denn einen Sack von zu Hause mit zu nehmen, oder eine robustere Einkaufstasche (die jetzt überall in Migros und Coop für wenig Geld zu erhalten sind) zu kaufen ist kein Problem.
Ich habe mir noch nie Gedanken über die Lebensdauer eines Plastiksacks gemacht, aber für 25min die ganze Prozedur der Herstellung und der Verbrennung, da geht auch bei mir die Rechnung nicht ganz auf.
Freitag, 20. Februar 2009
Mein ökologischer Fussabdruck
Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?
Auf den ersten Blick waren die Resultate zunächst etwas überraschend, und in gewissen Bereichen auch schockierend. Wenn man so leben würde wie ich, dann bräuchten wir 2.6 Erden um unseren Ressourcenverbrauch nachhaltig zu decken. Laut dem CO2 Rechner beträgt mein Wert 8.0 Tonnen. Beim Test mit dem Fussabdruck liege ich im oberen Drittel, was nicht gerade sehr ökologisch ist und beim Co2 Rechner ist mein Wert im Mittelfeld, also etwas tiefer als der andere. Obwohl ich eigentlich kaum das Auto nutze, und hauptsächlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, ist bei mir der Wert relativ hoch. Ich vermute aber, dass mein letzter Sommerferienflug ausschlaggebend dafür ist. Eigentlich unfassbar...
Es macht mich nachdenklich, was für eine grosse Gefahr wir für die Erde sind und wieviel es bräuchte um unserer Erde zu helfen. Es gibt unzählig viele Bereiche in denen man einsparen kann, warum tun wir's nicht??
Es wäre sicherlich interessant den Fragebogen in einem Jahr nochmals auszufüllen um zu schauen wo und um wieviel man sich verbessert hat. Einiges würde ich sicher ändern. Zur Berechnung dieser Werte muss ich auch erwähnen, dass ich stets zu Hause mit 5 weiteren Personen wohne und die Antworten der Fragen bezüglich waschen, kochen, Heizung, Wärme etc. etwas schwierig waren auszufüllen.
Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Persönlich gesehen, fand ich die CO2 Befragung aufschlussreicher. Ich hatte einen super Überblick, wo ich in welchem Bereich stehe und welche Faktoren den Thermometer in die Höhe stiegen liessen. Dagegen erfuhr ich im Fussabdrucktest erst am Ende, dass ich gewisse Dinge falsch mache und dass ich die Erde in manchen Bereichen schlecht nutze. Die Aufmachungen der beiden Test waren recht übersichtlich, jedoch war der Fussabdrucktest etwas anmächeliger, rein schon durch die Bilder und die Geräusche.
Ganze am Schluss des Tests musste ich wie ein Versprechen abgeben, worin es ging, Dinge aufzunotieren, die ich verbessern werde. Ganz klar, dies ist ein super Ansatz, doch leider ist nicht alles immer umsetzbar, nur schon wegen dem Finanziellen. Trotzdem finde ich, dass man in vielen Bereichen auch ohne einen finanziellen Gedanken für eine Nachhaltige Entwicklung sorgen kann.
Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
Meine Verbesserungspotenziale liegen ganz klar im Bereich Nahrung. Ich habe durch die Tests gemerkt, dass ich zu oft Fleisch esse. Obwohl ich nur Fleisch aus der Schweiz esse, ist diese Fleisch-Herstellung ein grosser Verbraucher. Dem Umsteigen auf Bioprodukte stimme ich weniger zu. Solange ich auf saisonale schweizer Produkte achte, habe ich kein schlechtes Gewissen dabei. Hinzu kommt, dass Bioprodukte extrem teuer sind, was im Moment finanziell nicht drinnen liegt. Durch die sehr geringe Nutzung des Autos und die vermehrte Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, finde ich meinen Beitrag lobenswert.
Mit dem Leitsatz bewusster und nachhaltiger zu leben, möchte ich der Erde etwas gutes tun.
Donnerstag, 19. Februar 2009
Mein ökologischer Fussabdruck
Gut, dass ich das Auto zuviel benutze, wusste ich schon zuvor. Dies wurde mir durch den CO2 Test auch nochmals schwarz auf weiss vor Augen gehalten. Nun wohne ich auch noch alleine, in einer verhältnismässig grossen Wohnung. Dies hat wahrscheinlich seinen Teil zum Resultat beigetragen.
Ich frage mich jedoch wie gut man sich auf diese Tests verlassen kann. Natürlich, es ist interessant mal zu sehen, wo man steht. Egal wie erschreckend das Resultat ist. Aber ist dies wirklich zuverlässig?
Ich fahre mit dem Auto zur Schule, aber nirgendwo konnte ich angeben, dass ich Teil einer Fahrgemeinschaft bin. Auch ist es zum Teil schwierig die Angaben zur Wohnung zu machen, da man die ja nicht selbst gebaut hat.
Die beiden Test unterscheiden sich nicht grossen in den übergeordneten Themen. Es werden Fragen zum Wohnstil, zum Einkaufsstil und zu Transportmittelgewohnheiten gestellt. Jedoch wird beim ökologischen Fussabdruck alles miteinander Hochgerechnet. Beim CO2 Test, werden diese drei Bereiche separat aufgeführt. Dadurch erhält man, meiner Meinung nach im CO2 Test Resultate mit denen man auch was anfangen kann.
Nur schon durch das Beantworten der Fragen, bekam ich sehr viele Ideen und Anstösse auf was ich in Zukunft noch besser achten kann. So hab ich die Möglichkeit mein Verhalten etwas anzupassen, vielleicht falle ich dann der lieben Erde etwas weniger zur Last…
Mein ökologischer Fussabdruck und CO2-Verbrauch
Ich bin etwas überrascht von meinen Resultaten. Nach meinem ökologischen Fussabdruck bräuchte es mit meinem Lebensstil 2.6 Welten, damit unser Ressourcenverbrauch abgedeckt werden könnte.Beim CO2-Verbrauch beträgt mein Wert 8.8 Tonnen. Ich bin zwar immer noch unter dem Durchschnitt mit meinen Werten und trotzdem macht es mich nachdenklich, wenn ich die Zahlen so schwarz auf weiss vor mir habe. Bereits beim Beantworten der Fragen wurde mir klar, dass ich viel zu wenig darauf achte. Da ich noch zu Hause wohne, übernehme ich einen Grossteil von meinen Eltern. Dort fällt mir auf, dass ich unbewusst einige Dinge mache, die ökologisch von Vorteil sind. Dazu gehört z.B. das Stosslüften, Wäschetrocknen im Freien/unbeheizten Raum, etc. Trotzdem gibt es noch einen grossen Teil, bei dem ich selbst verantwortlich bin für meinen Umgang mit Ressourcen. Dieser Teil fällt eher schlechter aus. Da wäre z.B. mein Auto von dem ich leider sehr abhängig geworden bin.
Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Wenn ich meine Resultate mit den Durchschnittsergebnissen vergleiche, bewegen sich diese etwa auf derselben Ebene. Der CO2-Test war für mich noch etwas aussagekräftiger, da sehr anschaulich dargestellt wurde, in welchen Bereichen man sich gut hält und wo das eigene Handeln noch zu Wünschen übrig lässt.
Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
Meine Verbesserungspotenziale lägen deutlich im Bereich des Autos. Eine Möglichkeit wäre die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Nur glaube ich leider, dass ich zu bequem bin, um das Auto aufzugeben.
Ein weiterer Punkt betreffend die Ernährung wäre der Einkauf von Bioprodukten. Ich weiss, dass meine Mutter darauf achtet. Doch aufgrund der höheren Preise ist es mir als Studentin nicht immer möglich auf die Bio-Produkte zurückzugreifen.
Keller Katharina, LG 06 e
Nicole`s ökologischer Fussabdruck und CO2 Verbrauch
Das ökologische Fussabdruck Testresultat ist positiv ausgefallen. Mein Wert lag bei 1.8 Planeten, welcher unter dem schweizerischen Durchschnitt liegt. Ich achte viel mehr als früher auf das Stromsparen und den Einkauf von Esswaren aus der Region. Allgemein bin ich auch der Meinung, dass man besser öffentliche Verkehrsmittel nehmen sollte anstatt des Autos.
Ich finde der Test hat gute Fragen, er zeigt eine grobe Bilanz auf. Es hatte Fragen zu verschiedenen Bereichen wie zum Beispiel Verkehr, Wohnen und Essen. Es war auch spannend zu erfahren, wo man im Vergleich des Schweizer Durchschnittes steht.
Beim CO2 Verbrauch-Test fand ich es gut, dass man gleich beim „Thermometer“ sehen konnte, ob man noch im grünen Bereich ist. Ich habe den Test fertig gemacht und auch die Resultate kurz gesehen. Doch irgendwie habe ich anscheinend eine falsche Funktion angewählt, so dass ich die Auswertung nicht genau überblicken konnte. Das Thermometer finde ich eine gute Idee um direkt nach dem Beantworten der Fragen zu sehen wie man steht.
Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Da ich das Endresultat am Ende des zweiten Test nur kurz sehen konnte, fehlt mir dort der Gesamtüberblick. Dafür konnte ich mir stets nach dem Beantworten der Fragen Gedanken über das Resultat machen. Dies regte mich zum Nachdenken nach.
Beim Fussabdrucktest hatte ich schlussendlich konkrete Vergleichsinformationen. Ich denke bei diesem habe ich besser abgeschlossen, wie beim CO2 Test. Es war schwer dieser Test auszufüllen, da ich einige Fragen nicht wusste wie zu beantworten, da ich nicht über immer genügend Infos hatte über die Frageninhalte.
Der Fussabdrucktest fragte mich um Geschenke, die ich für die Erde machen könnte. Dies fand ich eine sehr gute Idee, um Leute zum Denken anzuregen und sich zu überlegen, ob man nicht auf einige Dinge verzichten könnte.
Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
Ich könnte Solarzellen anschaffen oder auch die Wohnung weniger heizen. Doch ich wohne noch bei meinen Eltern und ich kann nicht über diese Dinge bestimmen.
Der grösste Schritt wird dann kommen, wenn man eigenes Geld hat und selbst einkaufen geht. Wenn das Geld ausreicht werde ich darauf achten noch öfters Esswaren aus der Region zu kaufen. Ich nehme mir vor in Zukunft auf spezielle Siegel oder auch Etiketten zu achten, so dass ich mir bewusster werde, welches Material oder Essen man in der Schweiz einkaufen sollte. Es war mir nicht bewusst, dass es Unterschiede macht beim Holzeinkauf.
Ich bekam anhand vom Test eine Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin nachhaltig zu leben.
Nicole Muheim LG06De
Montag, 16. Februar 2009
Mein ökologischer Fussabdruck und CO2 Verbrauch:
Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?
Zuerst habe ich den Fussabdruck gemessen. Der Rechner hat mich gelobt, dass ich nur 2.1 Planeten gebrauchen würde. Also würde ich unter dem schweizerischen Durchschnitt liegen. Leider ist es mir ziehmlich schleierhaft, wie der Rechner auf dieses Resultat gekommen ist. Ich habe mich auch gefragt, wie man denn eigentlich auf nur einen Planeten kommen würde, denn ich bin mir sehr wohl bewusst, dass ich relativ stark auf den Energieverbrauch und die Lebensmittel achte.
Als Zweites füllte ich den CO2-Fragebogen aus. Es gab 3 Teilbereiche: Fahrzeug, Nahrung und Haus. In den Bereichen Nahrung und Haus hatte ich bis zum Schluss ein grosses Smiley und war klar noch im grünen Bereich. Im Teilbereich Fahrzeug lag ich da schon etwas schlechter im Rennen, obwohl ich das Auto wirklich sehr selten benütze. Mit diesem Fageboen war ich aber nicht zufrieden, denn er stürtze fast am Ende der Befragung ab und gab eine Fehlermeldung von sich. So habe ich das Endresultat der Befragung leider nicht erfahren.
Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Die CO2 Befragung fand ich persönlich aufschlussreicher. Ich hatte den stehten Überblick, wo ich in welchem Bereich stehe und welche Faktoren den Thermometer in die Höhe schnellen lassen. Im Fussabdrucktest erfuhr ich erst am Ende, dass ich etwas falsch mache und dass ich die Erde zerstören werde. Ganz am Ende musste ich mich quasi versprechden, diese Dinge zu ändern, die ich falsch mache. -Ist ein guter Ansatz, aber nicht alles ist umsetzbar, zum Beispiel aus rein finanziellen Gründen nicht-!
Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
Ich habe kein eigenes Auto und trotzdem sollte ich meinen Fahrkonsum etwas einstellen. Dies ist aber nicht so einfach, da ich buchstäblich "am Arsch der Welt" (Hinterforst) wohne und die ÖV nur 1 Mal in der Stunde und das genau bis halb 8 am Abend fahren. Zudem sollte ich das Holz mit einem speziellen Siegel kaufen, wovon ich leider noch nie zuvor etwas gehört habe. Auch unser Holzhaus ist zu gross und unoptimal gelegen.
Es ist mir bewusst, dass ich noch sehr viel verbessern könnte. Teilweise war und ist mir auch mein "Unwissen" über gewisse technische Dinge im Haushalt (spezielle Heizungen) im Weg. Mein Fazit daraus: Falls ich einmal ein eigenes Haus bauen werde, muss ich mich zuerst gut informieren, damit ich auch ökologisch richtig handle.
Viele Ansätze sind super und ich werde sie mir bestimmt auch zu Herzen nehmen, leider fehlen mir zum Teil auch die finanziellen Mittel, um richtig zu Handlen.
Ich finde es aber toll, dass ich vor allem im Bereich Nahrung, Gemüseanbau, Einkaufen und Haushalt fast alles richtig mache.
Nina Hirschi LG06e