Donnerstag, 26. Februar 2009

NACHHALTIGKEIT IM ALLTAG

„Ostwind 2008 mit Rekordergebnis“, Ostschweizer Tagblatt, 24.02.09

Der Tarifverbund Ostwind hat im letzten Jahr einen neuen Rekord erreicht. Es wurden 7,5% mehr Abonnements verkauft wie im Jahr zuvor. Dies bedeutet, dass in den Kantonen St.Gallen, Thurgau und Appenzell immer mehr Leute auf den öffentlichen Verkehr umsteigen. Dies ist in Bezug auf Nachhaltigkeit sehr sinnvoll. Doch leider steigen meiner Ansicht nach auch die Preise für öffentliche Verkehrsmittel ständig, vor allem diejenigen für den Zug. Ich selbst fahre immer in einer Fahrgemeinschaft in die Schule. Dazu haben wir uns entschieden, nachdem wir ausgerechnet hatten, dass uns das 1. um einiges billiger kommt als mit einem Abo für den öffentlichen Verkehr und wir 2. einiges an Zeit einsparen. Dies macht für mich Unterschiede von bis zu 1,5 Std. pro Fahrtweg.

„ Eis der Pole schmilzt immer schneller“, NZZ Online, 25.02.09

In einer Studie wurde erforscht, dass das Eis am Nord- und Südpol immer schneller schmilzt. Dies hat zur Folge, dass auch der Meeresspiegel rascher ansteigt. Die Forscher haben einen deutlichen Klimaanstieg festgestellt, der diese Folgen mit sich bringt. Des Weiteren sind in diesem Artikel Folgen aufgezeigt, die daraus entstehen. Dazu gehören die Überflutung der Küstenregionen, noch schlimmere Naturkatastrophen und die Gefährdung von Flora und Fauna.
Das faszinierende an diesem Artikel waren für mich die Kommentare, die dazu verfasst wurden von NZZ-Lesern. Erstaunlicherweise stellen diese alle den Artikel in Frage und behaupten, dass dies alles überhaupt nicht stimme und alles erfunden sei. Sie bezeichnen es als sogenannte Verschwörungstheorie.

Katharina Keller, LG 06 D/e

3 Kommentare:

  1. Hallo Katharina,
    Ich verstehe dich sehr gut, dass ihr euch zu einer Fahrgemeinschaft zusammengeschlossen hat. Nur schon von der Zeit her, lohnt es sich auf alle Fälle. Wenn ich denke, wie viel Zeit ich während der Zugfahrt und vor allem während dem Warten auf den Zug verliere. Aber für mich gibt es nicht gross eine andere Möglichkeit. Zum anderen ist das Zugfahren sicher ökologischer und je nach dem auch bequemer, da man noch arbeiten kann, vorausgesetzt es ist nicht zu laut oder man schwatzt nicht mit Freunden. Ja, leider steigen die Preise immer mehr. Ich denke, dies ist für die Reisenden auch nicht fördernd und viele steigen wieder aufs Auto um, da man mit ihm auch etwas flexibler ist und man denkt nicht so an die Umwelt...
    Naja, ich denke solange ihr in einer Fahrgemeinschaft fährt, trägt ihr auch etwas Kleines bei. Stell dir mal vor, ihr würdet alle immer alleine kommen? Also dann lieber noch in einer Fahrgemeinschaft und könnt so Zeit und Geld sparen.

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  2. Schön zu hören, dass mehr leute den ÖV nutzen. Deine Überlegungen zur Fahrgemeinschaft kann ich gut nachvollziehen. Ich benötige von Haus zu Haus mehr als 1h bis ich im Mariaberg eingetroffen bin. Würde ich aber das Auto nehmen, hätte ich knapp 20 Minuten Fahrtweg. Trotzdem fahre ich mit dem Velo ein Stück des Weges, nehme anschliessend den Zug und keuche schlussendlich den Rorschacherberg hoch. Freudig etwas für das Klima getan zu haben, setze ich mich dann in eines der Klassenzimmer und friere. Ob die PHSG an Heizkosten spart, oder einfach viel Energie durch das alte Kloster verliert sei dahingestellt...

    Der Artikel der NZZ beweist genau das, was wir am Montag im Film gehört haben, dass viele Medien die Klimaerwärmung leugnen und abstreiten.

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  3. Dein zweiter Artikel bzw. die Kommentare dazu haben mich schon etwas erstaunt. Ich denke, dass die Gesellschaft trotz der Medienbeiträge zur Abschmelzung der Nordpole oder anderen klimatisch verursachten Naturphänomene die Tatsache nicht wahrhaben will und dies darum abstreitet. Ich vermute, dass der Aufbau des Bewusstseins auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Die Thematik der abschmelzenden Nordkappen, wird auch im Film „Der weisse Planet“, welcher besonders auch für Kinder sehr eindrücklich ist, aufgegriffen. Anscheinend war bislang ungewiss, ob sich die Antarktis entsprechend den globalen Klimaerwärmungen verhält, da noch sehr wenige Messdaten vorhanden waren. Nun hat man aber festgestellt, dass die Temperatur der Gesamt-Antarktis in den letzten 50 Jahren um ein halbes Grad gestiegen ist. Dass dadurch in Kürze die Eiskappen abschmelzen und man nur noch darauf wartet, dass weitere riesige Eisschollen vom Festlandeis abbrechen, ist die logische Folge des Klimaanstiegs.

    Quelle: http://www.polarnews.ch/antarktis/forschung-umwelt/22-forschung/123-erderwaermung-betrifft-alle-regionen-der-antarktis.html 27.2.09

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