Sonntag, 8. März 2009

Bananen - Egoismus unserer Konsumwelt?

Ich habe mich vertieft mit dem Thema Bananenplantagen und Transport auseinandergesetzt.
Früchte gehören für mich zur alltäglichen Nahrungszufuhr. Dazu gehören auch Bananen, die ich besonders gerne esse. Mir ist aber auch sehr bewusst, dass deren Transport umweltschädlich und dessen Anbau menschenunwürdig ist. Ich habe mich auf einer Internetseite kundig gemacht und habe festgestellt, dass ich noch einiges nicht wusste...

Bananen stammen aus den Tropen. Typische "Bananenländer" sind zum Beispiel
Ecuador, Panama oder Costa Richa. Die Bananen werden grün gerntet und gelangen auf Schiffen nach Europa. Die Überfahrt dauert ca. 2 Wochen. Anschliessend werden die Bananen auf Lastwagen verladen und in die die Schweiz transportiert.

Hier sehe ich ganz klar den ökologischen Aspekt, der mir sorgen macht. Einerseits die langen Transportwege, andererseits die Transportmittel wie z.B. die Lanstwagen.

Aber ich habe ebenfalls menschliche und ökologische Probleme in den Plantagenregionen entdeckt, die ich besonders schlimm finde:
- Kleine Bauern wurden vertrieben
- Riesige Regenwälder wurden für die Plantagen gerodet
- Bananenkonzerne verdienen ein Vermögen
-Plantagenarbeiter sind knochenarm
-Kinderarbeit wird ebenfalls betrieben
- Riesige Giftmengen werden über die Plantagen und die Arbeiter mit Flugzeuen überschüttet

alle diese Punkte stimmen mich sehr nachdenklich und traurig. Ich bin aber auch sehr wütend darüber wie unsere moderne Gesellschaft (mich eingeschlossen) diese Umstände einfach so hinnimmt und egositisch weiterhin Bananen einkaufen.

Ich werde von jetzt an weiterhin einige Bananen essen. Bin jetzt aber noch stärker darauf bedacht, dass ich weiterhin nur Max Havelar Bananen kaufen werde.

1 Kommentar:

  1. Hallo Nina
    Ich selbst esse auch sehr gerne Bananen. Jedoch habe ich mir nie so bewusst Gedanken darüber gemacht, über die Produktion und deren Transport. Aber so viel ich weiss, würde man den Bauern auch nicht helfen, wenn man ihre Bananen einfach nicht mehr isst. Denn auch wenn es sehr wenig Geld ist, sind sie doch froh, zumindest dieses zu verdienen. Besser als gar nichts... Die Möglichkeit auf Fair-Trade Produkte umzusteigen finde ich daher die optimalste.
    Wenn man sich das leisten kann, ist das auch gut, denn macht man dies bei allen Produkten steigen die Monatsausgaben doch um einiges. Dies wiederum können sich nicht alle leisten.

    Katharina Keller, LG06D/e

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