Mittwoch, 4. März 2009

Liebe Studierende,
ich freue mich auch an Ihrer Blogdiskussion zu beteiligen. Ihre engagierten, mit zahlreichen persönlichen Erfahrungen, Fakten und Tagesaktualitäten gefüllten Posts lesen sich sehr spannend.

Sie haben beim Fussabdruckauftrag festgestellt – und mir erging es da ganz ähnlich wie Ihnen – dass schon viele ganz kleine Schritte möglich sind, Energie und Ressourcen zu sparen. Oft ist uns gar nicht bewusst, wo wir unnötig Energie verbrauchen... schauen Sie doch nochmals auf die Klima-commitment Seite, da finden Sie weitere zahlreiche Vorschläge, die ganz unscheinbar sind und doch viel bewirken.

Ich schliesse mich Frau Keller an und habe mir bei meinem Kaffee aus der Nespressomaschine folgende Gedanken gemacht:
Mittlerweile gibt’s praktisch keine normalen Pulver-Kolbenmaschinen mehr auf dem Markt. Nespresso mit seinen Kapselmaschinen wird wohl der grosse Gewinner um Kaffemaschinenkunden sein. Die Firma wirbt zwar damit, die Kapseln zu trennen (Alu wird wiederverwertet, Kaffepulver zur Dünung verwendet) – nur, Recycling alleine reicht nicht. In diesem Fall wäre wohl Vermeidung die bessere Möglichkeit, da die Herstellung der Kapseln ja schliesslich wiederum sehr viel Energie benötigt und somit Abfall (CO2 usw.) ausgestossen wird. Letztes Jahr verkaufte Nespresso anscheinend 3 Milliarden Kaffeekapseln. Man rechnet mit 2500 Tonnen Aluminium der im Müll landete, weil die Kapseln von vielen Konsumenten nicht fachgerecht entsorgt werden... Luxusmüll also!

Bis zum nächsten Mal, freundliche Grüsse, Michael Zahner

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