Der genüssliche Tee zur Morgenstunde
Hahnen auf und klares Trinkwasser erfrischt uns, es steht bereit für die tägliche Körperhygiene, zum Kochen, zum Trinken und Geniessen. Gutes Wasser ist Grundlage für unsere Kultur. Wasser fast schon selbstverständlich und doch unbekannt.
Was würden wir ohne Wasser tun? Der Mensch kann zwar einige Wochen ohne Nahrung auskommen, aber ohne Wasser übersteht er kaum drei Tage. Doch wie genau kommt das saubere Wasser in den Hahnen, welchen Weg muss es gehen und wer ist alles daran beteiligt?
Ich gehe zurück zur Eiszeit. Ende der Eiszeit haben Flüsse und Bäche grosse Gebiete mit Kies und Sand aufgefüllt und damit die heutigen Grundwasserleiter geschaffen. Das Grundwasser wird hauptsächlich durch Niederschlag gespeist, teilweise dringt Wasser auch aus Flussbeten in den Untergrund. Das Wasser sickert ab. Ein Fünftel der Schweizer Wasserreserven liegt verborgen im Untergrund. Die Eigenschaften des Wassers hängen unter anderem vom Gestein ab, durch das es geflossen ist.
Unser Trinkwasser ist eine lebenswichtige Grundlage, welchem aber einige Gefahren gegenüber stehen, wie landwirtschaftliche Aktivitäten, welche Über verschiedene Prozesse wie Versickerung, Auswaschung, Erosion, Abschwemmung schädliche Stoffe ins Gewässer lassen und damit die Qualität beeinflussen. Zudem schmelzen die Gletscher durch die ständige Klimaerwärmung immer mehr und mehr, was unser Trinkwasser auch in Frage stellt.
Wasser wird uns nicht einfach so geschenkt und kann angebaut werden. Wir müssen wissen, dass damit die ganze Schweiz versorgt werden muss. Unglaublich rund 160 Liter Trinkwasser verbraucht jede Person in der Schweiz pro Tag. 80% des Trinkwassers wird aus Grundwasser gewonnen, der Rest aus Seewasser.
Damit unser Wasser auch sauber genutzt werden kann, sind die Wasserversorgungen verpflichtet, zu sorgen, dass das Wasser, das sie abgeben, in chemischer und in hygienischer Sicht den gesetzlichen Anforderungen genügt. Es werden ständig Wasserproben im Reservoir und im Trinkwassernetz entnommen. Die kantonalen Inspektoren machen zudem regelmässig Stichproben. Gutes Wasser ist farb- und geruchlos und weist einen guten Geschmack auf.
Ist das Wasser geprüft, wird es durch die Kanalisationen weitergeleitet und gelangt so in unseren Haushalt.
Wir sollten diesen Schatz, das Wasser viel mehr schätzen, denn es ist Lebensraum für Tiere, Wohnraum für Menschen und Standort der Industrie und Landwirtschaft.
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Dein Blogeintrag hat mich auch nochmals wachgerüttelt. Tagtäglich verbrauchen wir so viel Wasser und sehen es für selbstverständlich, dass unser Wasserhahn immer Wasser rauslässt. Oft sind wir viel zu verschwenderisch und sind uns nicht bewusst, dass wir überhaupt 160 Liter Trinkwasser verbrauchen im Tag. Dass ist eine sehr grosse Menge an Wasser, vor allem wenn wir bedenken, dass andere Länder Wasserknappheit haben. Bereits das Spülungswasser für die Toilette ist so sauber, dass es eine Schande ist wofür wir es gebrauchen... Naja, beim kleinen beginnen und sparsamer Leben und dankbar sein für das was man hat ist ein kleiner Anfang der grosses bewirken könnte, wenn dies alle machen würden.
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